Tuesday, December 26, 2006

Hausarbeiten-Alarm

Leider musste ich mir eine kleine Pause nehmen - nicht dass ich faul gewesen wäre, aber der 23.12. war Deadline für eine Menge MBA-Hausarbeiten. Und da bin ich völlig drin versunken. Immer wenn ich dachte, dass ich doch ganz gut in der Zeit liege, kam wieder etwas dazwischen: Beim Business Plan war es die Software - kann das Ding doch nicht mehr als 11 Mio. Umsatz planen... Ich bin ja mal gespannt, ob wir jetzt einen Punktabzug bekommen, weil wir mit dem händischen Ausrechnen natürlich nicht alle Zahlen vorweisen konnten, die das Programm ausgespuckt hätte.

Aber jetzt will ich auch wieder mehr posten. Vielleicht ein bißchen zum Fortgang der Projektarbeit oder zum geplanten Einsteig in Second Life...

Lasst Euch überraschen. Ein paar schöne Rest-Feiertage und erholsame Zeit zwischen den Jahren bevor es in den Endspurt geht.

Gerti

Wednesday, December 13, 2006

Schleichwerbung oder geschicktes Product Placement


Letzte Woche war ich gleich zwei Mal im Kino: Zuerst der neue James Bond. Na ja, nach all den Vorschusslorbeeren musste ich mir Daniel Craig schon ansehen. Ich weiß ja nicht, ob ich nach dem USA-Aufenthalt nur extrem sensibel reagiere oder ob mir das früher nur nicht so aufgefallen ist. Aber was da an Product Placement läuft ist schon recht grenzwertig. Klar, der Aston Martin gehört irgendwie zu Bond - aber warum er dann mit einem Ford durch die Gegend gurken muss, erschließt sich mir wirklich nicht. Noch peinlicher die Zurschaustellung des Sony Ericson Handys. Der Ärmste musste sich die Finger verbiegen, um ja den Schriftzug nicht zu verdecken und am liebsten hätte der Regisseur die Szene wahrscheinlich à la John Woo in Slow Motion drehen sollen. Und dann die Zurschaustellung des Laptop "Sony Vario"...

Das scheint im übrigen Sonys neue Strategie zu sein, denn auch im zweiten Kinofilm, der Komödie "Liebe braucht keine Ferien" (nicht schmunzeln, manchmal braucht man einfach etwas zum Hirn lüften) wird unter anderem ein solcher Laptop ins rechte Licht gerückt.

Für meinen Geschmack ist das alles etwas zuviel des Guten. Besonders wenn man gleichzeitig hört, dass darauf verzichtet wurde, den aktuellen Münchner Tatort während des 6-Tage-Rennens zu drehen, um sich nicht der Gefahr auszusetzen, Schleichwerbung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu betreiben. Wenn es nach mir ginge, könnte das Product Placement im Kino ein bißchen dezenter und die Produzenten von Fernsehfilmen etwas entspannter sein.